Das günstigste Konto für eine Tagesgeldanlage lässt sich am einfachsten über einen Rechner zum Tagesgeldvergleich finden. Nach der Eingabe des gewünschten Anlagebetrages gibt der Tagesgeldrechner an, welche Bank die besten Zinsen für den gewünschten Anlagebetrag gibt. Die Berücksichtigung des Anlagebetrages durch den Rechner ist wichtig, da viele Banken je nach Höhe der Einlage auf einem Tagesgeldkonto unterschiedliche Zinssätze bezahlen.
Da Tagesgeldkonten sich nicht nur durch den Zinssatz unterscheiden, besteht ein vollständiger Tagesgeldvergleich neben dem Lesen der Ergebnisse des Zinsvergleiches durch den Rechner auch im Lesen der Geschäftsbedingungen. Wichtige Unterscheidungsmerkmale zwischen einzelnen Tagesgeldbanken sind eine mögliche Zinsgarantie und das mögliche Referenzkonto. Eine Zinsgarantie ist für ein Tagesgeldkonto eigentlich untypisch, da die Möglichkeit zur täglichen Zinsänderung ein Merkmal eines täglich verfügbaren Kontos darstellt. Um Neukunden zu gewinnen, sichern viele Banken bei der Eröffnung eines Tagesgeldkontos den Anfangszinssatz für einige Monate zu, so dass der Anleger vor Zinssenkungen geschützt wird. Wenn die Zinsen steigen, kann er von seinem jederzeitigen Kündigungsrecht Gebrauch machen und das Geld auf einem anderen Tagesgeldkonto erneut anlegen. Das Referenzkonto ist ein Girokonto und erforderlich, da die Bank Rückzahlungen nur auf ein einziges bei ihr hinterlegtes Konto leistet.
Viele Banken akzeptieren jedes beliebige Girokonto als Referenzkonto für ein bei ihnen geführtes Tagesgeldkonto, einige wenige Banken verlangen aber die Führung des Girokontos bei ihnen und tragen kein bei einer fremden Bank geführtes Bankkonto als Referenzkonto ein. In diesem Fall können Kosten für das Girokonto entstehen, wenn die Bank das Konto nicht ebenfalls kostenlos führt. Bei einem Tagesgeldvergleich müssen die Kosten für ein erforderliches neues Girokonto bei derselben Bank natürlich mit den Zinseinnahmen verrechnet werden.